Bild von Romano Guardini

„Der nackte Intellekt ist schamlos, wenn er nicht mit der Verantwortung des Geistes, mit der des Herzens verbunden ist.“

 


Romano Guardini - Biographie

  • 17.02.1885: Geburt in Verona
  • 1891: Besuch der Volksschule u. des Humanistischen Gymnasiums in Mainz
  • 07.08.1903: Reifeprüfung
  • WS 1903/04: Start des Studium der Chemie in Tübingen
  • 1903: Rezipierung bei der Unitas in Tübingen
  • WS 1904/05: Start des Studium der Nationalöknomie in München
  • WS 1905/06: Wechsel nach Berlin
  • SS 1906: Start des Theologiestudiums in Freiburg, dort Prägung durch den Dogmatiker Karl Braig
  • WS 1907/08: Wechsel nach Tübingen, dort Zusammenarbeit mit Karl Neundörfer, Joseph Weiger, Philipp Funk und Hermann Hefele um den Dogmatiker Wilhelm Koch
  • WS 1908/09: Eintritt in das Priesterseminar in Mainz
  • 28.05.1910: Priesterweihe durch Bischof Georg Heinrich Kirstein
  • 01.07.1910: Kaplan in Heppenheim an der Bergstraße
  • 27.05.1911: Seelsorger am Katholischen Krankenhaus in Darmstadt
  • 01.08.1911: Kapan an der Dompfarrei in Worms
  • 16.04.1912: Kaplan an St. Christoph in Mainz
  • 11.08.1911: Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit zur Erlaubnis der Religionsunterricht-Erteilung
  • 01.09.1912: Beurlaubung zur Vorbereitung der Promotion in Freiburg. Dort enge Freundschaft zu Joseph Kardinal Frings und Martin Heidegger.
  • 14.05.1915: Promotion bei Engelbert Krebs über "Die Lehre des Hl. Bonaventura von der Erlösung. Ein Beitrag zur Geschichte und zum System der Erlöserlehre"
  • 20.05.1915: Rückkehr als Kaplan nach Mainz (St. Ignaz, St. Peter, St. Emeran
  • 1915-1920: Leitung des Schülerbundes "Juventus"
  • 13.04.1920: Erneute Beurlaubung zur Anfertigung der Habilitationsschrift an der Universität Bonn
  • 1920: Teilnahme am zweiten deutschen Treffen der katholischen Jugendbewegung "Quickborn" auf Burg Rothenfels am Main
  • 1922: Habilitation über "Die Lehre vom lumen mentis, von der gradatio entium und von der influentia sensus et motus und ihre Bedeutung für den Aufbau des Systems Bonaventuras" an der Universität Bonn
  • 11.04.1923: Ruf an den neu errichteten Lehrstuhl für "Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung" an der Friedrichs-Wilhelm-Universität Berlin- Übernahme der Mitherausgeberschaft der Quickborn-Zeitschrift, ab 1927 Bundesleiter des Quickborn und Leiter von Burg Rothenfels.
  • 1928-1943: Übernahme der sonntäglichen Hochschulgottesdienste in St. Benedikt in Berlin
  • 11.03.1939: Zwangsemeritierung und Aufhebung seines Berliner Lehrstuhls
  • 1941: öffentliches Redeverbot für Guardini
  • 06.03.1945: Abschluss seiner "Autobiographischen Auszeichnungen" zurückgezogen bei seinem Freund Josef Weiger
  • 1948: Errichtung des "Lehrstuhls für Religionsphilosophie und Christliche Weltanschauung" in München, dort Zusammenarbeit mit Michael Schmaus, Theoderich Kampmann, Ernst Tewes
  • insbesondere seine letzten Jahre festigten seinen Ruf als bedeutendsten deutschen Vertreter der katholischen Weltanschauung in Religionsphilosophie und Geistesgeschichte
  • 1952-1965: Zahlreiche Auszeichnungen (Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Ehrendoktorwürden, Päpstlicher Hausprälat, Goldene Ehrenmünze der Stadt München, Bayerischer Verdienstorden, Erasmus-Preis, Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband)
  • 1962: Emeritierung
  • 1965: Ablehnung des Rufes in das Kardinalskollegium
  • 01.10.1968: Schlaganfall in München in dessen Folge Guardini starb