Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


Übersicht

Von alten und neuen Freundschaften

Von:  Unitas Theophanu

04.11.2018

Hohe Damen der Theophanu trafen sich in Köln

Köln. Am Samstag, den 13. Oktober trafen sich die Hohen Damen des W.K.St.V. Unitas Theophanu in der Vereinsheimat Köln, um einen gemeinsamen Tag als Hohedamenverein und außerdem Programmpunkte mit den Aktiven zu verbringen.

Der strahlende Herbsttag begann mit einem gemeinsamen Frühstück bei Bsr. Lina Brockhaus, das viele alte Erinnerungen an gemeinsame Morgen auf dem Haus im Pantaleonswall aufleben ließ. Daneben war der Beginn bei Tee und Kaffee eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig über die beruflichen und privaten Entwicklungen im Leben jeder einzelnen Bundesschwester auf den neuesten Stand zu bringen. Anschließend wurde der obligatorische Jahresconvent bei wunderbarem Sonnenschein auf dem Balkon abgehalten. So ließ sich die "Arbeit" mit dem Angenehmen verbinden.

Schon im Vorfeld hatten die den Tag organisierenden Bundesschwestern eine Führung in der Flora, Kölns botanischem Garten, gebucht. Die Flora wurde aus bürgerschaftlicher Initiative schon im Jar 1864 gegründet und bildet einen großen Teil der grünen Lunge Kölns, der unbedingt sehenswert ist.
Am Eingang trafen die Hohen Damen mit kindlicher Unterstützung nun auf die eingeladenen Aktiven und wurden – das fantastische Spätsommerwetter nutzend – in der folgenden Führung zum vergnüglichen Thema „Von Duftern und Stinkern“ über die Geruchseigenschaften verschiedenster Pflanzen informiert. Dabei offenbarten sich trotz aller unitarischer Nähe nun doch die altersgemäßen Unterschiede zwischen Aktiven und Hohen Damen, denn es wurde schmerzlich festgestellt, dass die Jüngeren unter vielen anderen Vorteilen der Jugend auch noch besser riechen können als etwas ältere Menschen.
Nach der unterhaltsamen Führung und viel frischer Luft in der Flora durften sich alle zu Kaffee und Kuchen wieder bei Familie Brockhaus einfinden, bevor ein Teil der Gruppe sich am Abend wiedertraf, um als Abordnung der Hohedamenschaft der Semesterantrittskreuzkneipe von Unitas Theophanu und Unitas Landshut auf dem Kölner Unitas-Haus beizuwohnen. Neben einer gelungenen Prinzipienrede von Prima Katrin Küppers, in der das Semesterthema „Nachhaltigkeit“ mit den unitarischen Prinzipien verbunden wurde, durften sich die Gäste mit den Aktivenvereinen über Rezipierungen und eine Burschung freuen.

Die Mitglieder des noch jungen Hohedamenvereins leben nach Abschluss ihres Studiums verteilt zwischen Kevelaer am Niederrhein, Rheinland und Eifel sowie den baden-württembergischen Großstädten und haben durch die Entfernungen und berufliche sowie familiäre Einspannung nur wenig Gelegenheit, sich in größerer Gruppe regelmäßig und insbesondere so intensiv auszutauschen. Auch deshalb ist es dem Verein wichtig, das jährliche Großtreffen auch in Zukunft so zu gestalten, dass sowohl persönlicher Austausch zwischen den einzelnen Hohen Damen als natürlich auch die Möglichkeit zur Organisation der Vereinsangelegenheiten sowie schlussendlich auch der Austausch mit den jungen Aktiven abseits vom allgemeinen Semesterprogramm möglich ist. Vielen Dank den Organisatorinnen!