Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


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Chargentagung reloaded

Von:  Beirat für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung

24.09.2018

Positives Echo auf neu erarbeitetes Konzept des BOEN

Über 30 Hochchargen aus 18 Vereinen waren mit vielfältigen und doch ähnlichen Erwartungen der Einladung des Beirats für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung (BOEN) unter dem Vorsitz von Bbr. Dr. Jonas Neckenich (AHV Unitas Franco-Alemannia) sowie dem Alt-VOP Simon Konermann (Unitas-Salia) zur Chargentagung vom 21.-23. September 2018 in Bonn gefolgt. Unitarische Inhalte, Moderationstechniken, die Bestimmung der Selbstwahrnehmung, aber auch gegenseitiger Erfahrungsaustausch waren Gegenstand von zwei intensiven Arbeitstagen mit sehr engagierten Teilnehmern. Das abschließende Feedback bestätigte die Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung und den Wunsch nach Wiederholung und inhaltlicher Erweiterung. Die Tagung wurde durch die Stiftung „Unitas 150 Plus“ finanziell gefördert, so dass die finanzielle Belastung für die jungen Unitarierinnen und Unitarier sehr niedrig gehalten werden konnte.

Neukonzipierung des Formats

Seit der letzten Chargentagung im Jahr 2011 in Berlin haben sich Medien, Gesellschaft und Hochschulumfeld stark verändert. Unitarische Inhalte sind zwar nach wie vor gültig (siehe Ergebnisse von „Unitas 3.1“), die Studiensituation in den Aktivenvereinen ruft jedoch nach neuen und angepassten Herangehensweisen an Wissensmanagement und Nachwuchsarbeit. An einem Klausurwochenende hatte der BOEN dazu ein umfängliches Konzept erarbeitet, das auch unterschiedliche Inhalte für die Zielgruppen der Seniores/Primae und Fuxmajores/Magistrae beinhaltet. Als zentrales Element der Fortbildung in den Bereichen Vereinsführung und Nachwuchsförderung hat die Chargentagung nun neben Generalversammlung, Aktiventag, Krone-Seminar u.a. einen fest Platz im jährlichen Veranstaltungskalender des Verbandes.

Intensive Arbeit im Vordergrund

Für fast zwei Tage wurde die Jugendherberge in Bonn zu einem Ort der intensiven Arbeit, bei der die Kombination von Inhalten und didaktischen Methoden für Abwechslung und übergreifende Lernelemente sorgte. Schwerpunkt wie der unitarische Gedanke im Lauf der Zeit, Gestaltung von Fuxenstunden, Vereinsführung und Personalplanung, Außenwirkung und Gestaltung von Semesterprogrammen wurden auf unterschiedlichste Weise erarbeitet, wobei als Hilfsmittel sowohl mitgebrachte Materielien wie auch elektronische Medien wie z.B. das Unitas-Wiki zur Recherche erlaubt und explizit gewünscht waren. Die teilweise in separaten Gruppen erarbeiteten Ergebnisse wurden gegenseitig vorgestellt, um die Multiplikator-Funktion der Teilnehmer zu gewährleisten, das Wissen in die eigenen und über die teilnehmenden Aktivenvertreter in alle Vereine zu tragen und anzuwenden. Wissenswertes aus dem Verband wurde interessiert aufgenommen, das wiederentdeckte Karaoke-Singspiel „Unitas-Star“ mit studentischem Liedgut sofort für einen unterhaltsamen Programmpunkt am Abend eingesetzt. Trotz der intensiven und engagierten thematischen Arbeit hatte auch der gegenseitige Austausch seinen wichtigen Platz an diesem Wochenende. Als Angebot zur Erweiterung der eigenen Softskills verdeutlichte Bbr. Stephan Einert (AHV Unitas Ruperto-Carola) die Teilnehmer unter dem Titel „Wahrnehmung und Wirkung“ die Bedeutung um das Wissen von Persönlichkeitsmerkmalen und deren gewinnbringende Anwendung in Situationen wie z.B. Chargenämtern, Keilarbeit, etc.

Der Wunsch nach mehr

Mehrere gefüllte Metaplan-Wände, eine Wand voller Flipchart-Bögen, ein geleerter Koffer Moderationsmaterialien und – weniger greifbar – Köpfe voller neuer Ideen, Impulse und Informationen sind das Ergebnis einer Tagung, die viele Erwartungen der Teilnehmer erfüllt hat. Aber auch das BOEN-Team (BbrBbr. Dr. Jonas Neckenich, Lukas Beeck, Ingo Gabriel, Jan Zimmermann, Bsr. Lisa Neckenich) und Alt-VOP Simon Konermann blicken zufrieden auf eine erfolgreiche Veranstaltung und sehen sich im erarbeiteten Konzept grundlegend bestätigt. Das Feedback der Teilnehmer sowie eigene Beobachtungen aus den vergangenen Tagen werden nun aufbereitet und ausgewertet, um Ergebnisse und Erkenntnisse in die Gestaltung der nächsten Chargentagung einfließen zu lassen.

Der Beirat für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung dankt ganz herzlich der Stiftung „Unitas 150 Plus“ für die umfassende finanzielle Unterstützung, durch die dieses Format erst möglich wurde.

Ein ausführlicher Bericht zur Chargentagung folgt in der unitas-Ausgabe 4/2018.