Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


Übersicht

Aktiventag in Aachen: Abendandacht und Eröffnung

Von:  Unitas-Verband

15.11.2014

Andacht im Aachener Dom

Nach der Anreise der über 120 angemeldeten Aktiven und dem Bezug der Zimmer in der Aachener Jugendherberge beginnt der inhaltliche Teil des Aktiventags mit einer gemeinsamen Andacht im Aachener Dom.
Domkapitular Bbr. Dr. August Peters leitet zunächst in die künstlerischen und baulichen Besonderheiten des im Jahre 803 fertiggestellten Gotteshauses ein. Er erläutert den Studierenden unter anderem die bildlichen Feinheiten des „Goldenen Altars“ sowie die oktagonale Form des Baues und deren Verbindung zur regionalen Geschichte.

Im Anschluss zelebriert Bbr. Pfarrer Krämer die gemeinsame Andacht. Auf Basis des Evangeliums und des Gleichnis der verteilten Talente schlägt er in seiner Predigt den Bogen zum Thema des Aktiventages – der Hochschulbildung. „Auch wenn die individuellen Gaben und Talente jedes Einzelnen unterschiedlich verteilt sind, könnten wir uns bemühen, diese gewinnbringend für eine bessere Welt und ein besseres Miteinander einzusetzen“, so die Quintessenz des Zelebranten.

Eröffnung des Aktiventages

Auf die stimmungsvolle Andacht folgt die offizielle Eröffnung des Aktiventages in direkter Nachbarschaft zum Dom in St. Foillan. Bbr. David Beumers (Unitas Assindia Aachen) begrüßt im Namen des Organisationskomitees alle Teilnehmer und stellt die am Samstag und Sonntag anstehenden Veranstaltungen unter dem Leitthema „Studium im Wandel – Erwartungen, Chancen, Probleme“ vor.

Bbr. Prof. Dr. Hubert Braun (Vorsitzender des  Hochschulpolitische Beirats) führt als Experte in Sachen Hochschulpolitik in die Thematik der Auswirkungen der Bologna-Reform ein. Die Verkürzung der Studienzeit und eine höhere Belastung im Studium könnten zu einer Verminderung des ehrenamtlichen Engagements von Studierenden führen. Die angestrebte Verbesserung der Qualitätssicherung durch Akkreditierungsverfahren solle eine Vergleichbarkeit der Studiengänge ermöglichen, stelle aber auch eine hohe Belastung für die Hochschulen dar. Aus Sicht des hochschulpolitischen Beirats seien die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge der radikalste Wandel, den das deutsche Hochschulwesen jemals erlebt habe, „selbst die Umstellung der Universitäten nach Humboldtschem Vorbild hatte nicht so starke Auswirkungen.“

Mit vielen Impulsen zu den verschiedenen Bereichen der Hochschulpolitik werden die Teilnehmer ins Wochenende geschickt, um sich am Samstag in zahlreichen Workshops nochmals intensiver mit ausgewählten Themen zu beschäftigen.