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Bitcoins - Währung des 21. Jahrhunderts?

Von:  Unitas Franco-Alemannia

22.06.2018

Karlsruhe. Nach der Wissenschaftlichen Sitzung von Bbr. Kilian Martin über Werbung schnitt Bbr. Robin Frietsch einen anderen, wichtigen Punkt im Thema Marketing an. Seine Wissenschaftliche Sitzung über Bitcoins war eine aufschlussreiche Präsentation über Kryptowährungen, wie man sie bekommt und wofür man sie ausgeben kann.

Die Kryptowährung Bitcoin wurde 2009 vom Pseudonym Satoshi Nakamoto erfunden. Es war die erste Kryptowährung der Welt und startete anfangs noch sehr klein. Während sich Nakamoto 2009 eine Pizza für 10.000 Bitcoins kaufte, welches gleichzeitig die erste Transaktion einer realen Ware gegen Bitcoins war, ist diese Pizza heute (Stand: 22. Juni 2018) 58,35 Millionen Euro wert. Es gibt auch noch andere Kryptowährungen, welche aber alle nicht so wertvoll wurden wie Bitcoin, manche jedoch ebenfalls ein hohes Maximum erreicht haben.
Bitcoins werden durch eine sogenannte "Blockchain" erstellt, durch welche die Herkunft der Bitcoins identifiziert sowie die Unveränderbarkeit der Bitcoins festgestellt werden kann. "Ein Bitcoin ist eigentlich nur eine Adresse", so der Referent Bbr. Frietsch. Jeder Bitcoin-Nutzer habe seine Bitcoins/Adressen in einem sogenannten "Wallet", einer digitalen Brieftasche. "Um sicherzustellen, dass Bitcoins nicht verloren gehen (durch z.B. eine kaputte Festplatte) kann man sie auch ausdrucken und beispielsweise in einem Tresor aufbewahren", meinte Robin Frietsch.

Bitcoins bestehen aus "Hashs", welche eine Reihe von Hexadezimalzeichen darstellt. Es werden ständig neue Bitcoins generiert, welche von sogenannten "Minern" geschürft werden. Dazu benötigt es immens viel Rechenleistung und der Computer, welcher "mint", muss auf den Bitcoin-Algorithmus optimiert sein - ansonsten habe man im weltweiten Wettbewerb keine Chance, denn wer den Code bzw. Hash des neu generierten Bitcoins als erstes gefunden hat, dem gehört dieser Bitcoin auch.

Man kann bei verschiedenen Unternehmen bereits mit Bitcoins einkaufen. Bekannte Beispiele hierfür seien laut dem Referenten der Online-Lieferdienst lieferando.de sowie die Spieleplattform Steam. Allerdings weigere sich die Mehrzahl der Unternehmen, die "Währung" Bitcoin als Zahlungsmittel verwenden zu können, denn selbstverständlich stecke hinter einer digitalen Währung immer ein gewisses Risiko.

Im Anschluss an die Präsentation fand noch eine anregende Diskussionsrunde statt, bei der nochmals viele Fragen rund um das Thema Bitcoin kritisch beleuchtet wurden - und so hatte sich am Ende des Abends ein jeder Zuhörer auf Grundlage der umfassenden Informationen des Vortrags seine eigene Meinung zum Thema Kryptowährung gebildet.