Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


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Wir gehören alle Christus!

Von:  Unitas-Verband

27.09.2017

Mit diesen Worten aus dem Tagesevangelium wurde der geistliche Beirat des Unitas-Verbands, Bundesbruder Stefan Wingen am Sonntag, 17. September 2017, von Pater Prior Godehard Schuster (OSB) aus der Abtei Plankstetten im Auftrag des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke (OSB) in sein neues Amt als Pfarrer der Gemeinde „Zu Unserer Lieben Frau“ in Neumarkt / Oberpfalz eingeführt. Er ist erst der vierte Pfarrer der Gemeinde, die dieses Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum feiert.

Bundesbruder Stefan Wingen wurde 2008 für das Bistum Eichstätt zum Priester geweiht. Anschließend war er bereits vier Jahre in Neumarkt / Oberpfalz als Kaplan in der Münsterpfarrei St. Johannes tätig. Seit September 2012 leitete er die Pfarreien Bechhofen, Burgoberbach und Großenried im Dekanat Herrieden in der Nähe von Ansbach.

Die bis auf den letzten Platz gefüllte Hofkirche „Zu Unserer Lieben Frau“  fasste laut Mittel-bayerischer Zeitung kaum die Heerscharen der Priester, Ministranten und Fahnenabordnungen. Für die Unitas chargierten Unitas Frankonia Eichstätt, Unitas Franko-Palatia Erlangen / Nürnberg und Unitas Ruperto-Carola Heidelberg. Zahlreiche Bundesbrüder aus Eichstätt, Nürnberg und Freiburg sowie der CV-Seelsorger, Abt Winfried Schwab (OSB), waren angereist. Den Verbandsvorstand repräsentierte der Vorsitzende des Altherrenbunds, Bundesbruder Dr. Dr. Thomas Lohmann.

Im Lauf des festlichen Gottesdienstes wurde der neue Pfarrer mit Geschenken überhäuft: der Kirchenpfleger überreichte den Kirchenschlüssel, der Pfarrgemeinderat hatte für fleischliche Köstlichkeiten und Biere der örtlichen Brauereien gesorgt und die Ministranten nahmen ihren neuen Chef mit dem Ministrantenkreuz in ihren Kreis auf. Dabei bekannte Bundesbruder Wingen, dass er nie Ministrant gewesen sei.

Für die Evangelische Gemeinde begrüßte Dekanin Christiane Murner den neuen „Nachbarn“, für die Stadt Neumarkt freute sich Oberbürgermeister Thomas Thumann auf gute Zusammenarbeit und viele Gelegenheiten zum gemeinsamen Feiern, wenn auch der Fasching in Neumarkt im Gegensatz zu Stefan Wingens Geburtsstadt Koblenz eher kurz ausfalle.

In seinem Schlusswort dankte Bundesbruder Wingen seinem Vorgänger Monsignore Richard Distler, der eine wohlorganisierte Gemeinde mit vielen engagierten Ehrenamtlichen hinterlassen habe und versprach, seinen Vorgänger nicht nachzuahmen. „Sie haben ein Original verdient“. Dies stellte er sogleich unter Beweis: Vor Jahren sei er als Kaplan der Nachbarpfarre beim Pfarrfest der Hofkirche von einem Senior gefragt worden „Wem gehörst na Du?“ Heute wisse er die Antwort: „I bin da Pfarrer. Do bin i dahoam“. Bundesbruder Stefan Wingen bekannte, dass er sich freue hier zu taufen, die Messe zu feiern, Paare zusammenzuführen und Trauernden Beistand zu leisten und habe “so richtig Bock, Pfarrer dieser Pfarrei zu sein“.