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„Die Unitas gab mir die erste Anregung zu drei sozialen Vortragen“

 


Franz Hitze - Biographie

  • Apostol. Protonotar, o.Prof., MdR,
  • geboren am 16.03.1851 in Hanemicke
  • 1872-1877: Studium der Theologie in Würzburg (wg. des Kulturkampfes in Preußen).
  • rez. SS 1875 W (Unitas-Würzburg, heute Unitas-Hetania), Mitglied B (Unitas-Bonn, heute Unitas-Salia), M (Unitas-Münster, heute Unitas-Frisia, suspendiert), als Parlamentarier in Berlin an der Gründung derdortigen Unitas beteiligt.
  • Nach Eintritt im SS 1875 mit BbrBbr. aus Münster beteiligt am Aufbau der Unitas in Würzburg; wählt Aloys Schäfer zum Leibburschen, später u.a. in Münster Professor für neutestamentliche Exegese.
  • Hitze hält während seiner Aktivenzeit bei der Unitas einige Wissenschaftliche Sitzungen zur sozialen Frage und plädiert in seinen daraus entstandenen Schriften „Die soziale Frage und die Bestrebungen zu ihrer Lösung" (1877), „Quintessenz der sozialen Frage" (1880) und „Kapital und Arbeit und die Reorganisation der Gesellschaft" (1880) für eine grundlegende Sozialreform.
  • Priestenweihe 1878; Aufenthalt in Rom.
  • 1880 Generalsekretär des Verbandes „Arbeiterwehr' in Mönchengladbach, einem Zusammenschluss katholischer Fabrikanten, Intellektueller und Geistlicher
  • Von 1882-93 und 1898-1912 gehört er dem Preußischen Abgeordnetenhaus an, 1919 der Verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung in Weimar, von 1884-1921 dem Deutschen Reichstag.
  • Seit 1893 Professor für Christliche Gesellschaftslehre in Münster, 1897 Mitbegründer des Caritas-Verbandes, Dr. hc. der Universität Löwen, Begründer de Katholischen Arbeiterbewegung.
  • 1920 Ehrenvorsitzender der Zentrumspartei.
  • 1920 emeritiert
  • er starb am 20.07.1921 in Bad Nauheim.