Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


Aufruf zur Teilnahme am Dialogprozess

Resolution zum Dialogprozess in der katholischen Kirche Deutschlands

Die 135. Generalversammlung des Unitas-Verbandes hat am 19. Mai 2012 in Münster beschlossen:

Die 135. Generalversammlung des Unitas-Verbandes fordert ihre Mitglieder, aktive Studierende wie Hohe Damen und Alte Herren, auf, sich aktiv am Dialogprozess in der katholischen Kirche Deutschlands zu beteiligen, indem sie vertrauensvoll Fragen stellen, offen und ehrlich Antwort geben und so in ihrem speziellen Wirkungsbereich „Zeichen geben von ihrer Hoffnung“ (1 Petr 3,15) als Christen katholischen Glaubens. Dies gilt für alle Bundesschwestern und Bundesbrüder, aber insbesondere für die, die in Pfarrgemeinden und Verbänden bis zum Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der deutschen Bischofskonferenz Verantwortung übernommen haben.

Vordringliches Ziel ist es, Katholiken und Glaubensuchende mit der Botschaft Jesu Christi so anzusprechen, dass sie sich zu einer Vertiefung ihres eigenen Glaubens motivieren lassen und dass sie in Pfarrgemeinden,  ihren Vereinen und Gemeinschaften aus dem Glauben leben und handeln lernen.

Im Einzelnen fordert die 135. Generalversammlung alle Bundesschwestern und Bundesbrüder auf, persönlich, in ihren Vereinen und darüber hinaus

  • das Bemühen um den Glauben zu thematisieren,
  • Menschen von heute in ihrem Denken und Wollen aus dem Glauben Orientierung zu ermöglichen und Begegnungen mit Zeugen des Glaubens anzubieten,
  • das Gespräch mit anderen Suchenden auf dem Weg des Volkes Gottes anzustreben,
  • in kirchlichen Gemeinden und Gremien dies als Basis aller Aktivitäten einzufordern,
  • Verantwortung und Beteiligung aller Katholiken in den Gemeinden zu ermöglichen,
  • das „Sentire cum Ecclesia“ (sich mit der Kirche eins wissen) vor allem durch Annahme des Katechismus für die katholische Kirche zu praktizieren und einzufordern.

 

Wir Unitarier und Unitarierinnen bringen damit zum Ausdruck, dass wir den Dialogprozess als Beitrag zur Evangelisierung verstehen und diese aktiv unterstützen.