Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


Beirat für Gesellschaftspolitik

Christian Poplutz Darmstadt

 

Wichtiger Teil des Selbstverständnisses und der Arbeit des Unitas-Verbandes ist die Beschäftigung mit der Katholischen Soziallehre. Gerade unter dieser Perspektive hat sich der Beirat für gesellschaftpolitische Fragen immer wieder für das jährliche „Krone-Seminar" mit engagiert. Einen konkreten Niederschlag findet das auch in den Beratungen und Vorlagen des Beirats.

Der Beirat will dazu beitragen, Fragen der Situation und Einstellungen junger Menschen, wie sie sich z.B. aus den Jugendstudien ergeben, für die Arbeit im Unitas-Verband aufzubereiten und auf Handlungsbedarfe und -möglichkeiten aufmerksam machen. Die Identitätssuche junger Studentinnen und Studenten soll im Unitas-Verband und in seinen Vereinen Antworten aus dem katholischen Glauben finden und in seinen Gemeinschaften weiter entwickelt und bestärkt werden. Mit seinem Lebensbund-Prinzip praktiziert der Unitas-Verband hierbei stärker als andere gesellschaftliche Gruppen den Dialog zwischen den Generationen.

Besonderen Wert hat der Beirat auf die Festigung der Wissenschaftlichen Sitzungen in den Semesterprogrammen der Aktivenvereine gelegt. Diese bieten die Chance, interdisziplinär immer komplizierter werdende Fragestellungen und Entscheidungssituationen in unserer Gesellschaft anzugehen und so eine bessere Grundlage für die Findung einer eigenen Position zu bekommen. Immer wieder sind Entwicklungen in der Gesellschaft und politische Vorhaben auf Bundesebene beraten und begleitet worden mit dem Ziel, Information in unserer Gesellschaft zu verbreitern und zu vertiefen und dazu weiter zu befähigen, die eigenen Positionen in den Meinungsbildungsprozess einzubringen.