Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


Übersicht

Ausgabe 2/2016

Von:  Schriftleitung

18.04.2016

Ohne die Unitas – kein ZdK. Soviel lässt sich vor dem 100. Jubiläums-Katholikentag in Leipzig schon mal festhalten. Jedenfalls war es der oft als „2. Gründer“ des Verbandes bezeichnete Münsteraner Prälat Franz Hülskamp, der 1868/69 die Anregung zur Gründung eines ständigen Komitees für die Katholikentage gab. Der damalige Aufruf des multiaktiven Bestsellerautors ziert das himmelblaue Titelbild der Ausgabe 2/2016. Ein dazugehörender Artikel führt mit einigen Anmerkungen zu Persönlichkeiten aus der Unitas an die Ursprünge der Katholikentage und natürlich gibt es Hinweise zur Präsenz der Unitas beim großen aktuellen Jubiläum.

Grundsätzliche Themen

Das bevorstehende Katholikentreffen gibt nicht zuletzt Anlass, einige grundsätzliche Themen aufzugreifen. Wie schon in vergangenen Ausgaben tut dies Andreas Püttmann, diesmal mit seinem Essay zur Frage „Wie katholisch ist Deutschland?“. Bbr. Jürgen Aretz, lange in der praktischen Politik tätig, erinnert mit seinem Aufsatz „70 Jahre CDU: Erbe und Herausforderung“ an die Gründungsjahre der Bundesrepublik und damit an vielfach vergessene Wurzeln demokratischer Politik aus christlicher Verantwortung.

Europa bleibt auf der Agenda

Thomas Bremer weitet mit seinem Text „Was ist das eigentlich – Europa?“ die Sicht auf die europäische Ebene – eine dringend notwenige Perspektive in unserer Zeit. Denn die „Unitas Europaea bleibt ein Thema“ – auch für Wissenschaftliche Sitzungen, wie mit einigen Hinweisen erinnert wird. Zum Heft gehört zudem der Aufruf der neugegründeten „Allianz für Weltoffenheit“, eine Übersicht zum Jubiläumsjahr für den genialen Zentrumspolitiker Bbr. Ludwig Windthorst und ein Ausflug in die Geschichte des Verbandes: „Wo bleibt die Unitas in Österreich?“ ist ein Artikel überschrieben, der einige runde Daten der Unitas im Nachbarland aufgreift.

Sehr praktische Aspekte greifen weitere Texte auf: Mit dem Thema „Unitas 3.1“ beschäftigt sich das Wort des Vorortspräsidenten, es gibt eine Pinnwand mit Infos aus dem Verband, einen Sachstandsbericht für die 139.GV, mehr zur Studienbelastung heute, außerdem die Einladung zum AHB-HDB-Tag in Freiburg im Herbst und für die 32. Kreuzbergwallfahrt des UV. Dazu kommen einiges Neues aus den Vereinen, zu Namen und Nachrichten, natürlich auch Nachrufe und die Geburtstagliste bis September. 

Aus dem Inhalt:

  • Unitas 3.1: Wort des Vorortspräsidenten > 95
  • Sachstandsbericht für die 139. GV > 97
  • An den Ursprüngen der Katholikentage > 98 
  • 100. Katholikentag: Unitas zeigt Flagge > 103
  • Einladung zum AHB-HDB-Tag in Freiburg > 104 
  • A. Püttmann: Wie katholisch ist Deutschland? / Teil 1 > 107 
  • J. Aretz: 70 Jahre CDU: Erbe und Herausforderung > 112 
  • Th. Bremer: Was ist das eigentlich – Europa? > 120 
  • Unitas Europea bleibt ein Thema > 125 
  • Aufruf: Allianz für Weltoffenheit > 126 
  • 2016: Jubiläumsjahr für Ludwig Windthorst > 128 
  • Wo bleibt die Unitas in Österreich? > 130 
  • PINNWAND: Infos aus dem Verband > 133 
  • On Tour: Der Vorort vor Ort / Termine > 134 
  • H. Braun: Studienbelastung und Unitas > 136 
  • Aus Vereinen und Verband > 138 
  • Personalia: Namen & Nachrichten > 145 
  • In memoriam: Unsere Verstorbenen > 148 
  • Geburtstage im Juni, Juli und August 2016 > 153 (nur in der Print-Ausgabe)
  • Medien / Bücher / Leserbrief > 159 
  • Einladung zur 32. Kreuzbergwallfahrt des UV > 160