Unitas - ein Name, ein Programm

Die Unitas wurde 1855 von Bonn und Tübingen aus begründet und ist damit der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands.


Unitas - ein Name, ein Programm

Plakate, Flugblätter, Semesterprogramme in der Mensa, bunte Einladungen zu Vorträgen und Feten, im Internet und überall scheinen sie präsent - traditionelle Studentenverbände lassen offensichtlich nichts unversucht, wenn es darum geht, Studis für sich und ihre Ziele zu interessieren. Werden hoffnungsvolle Erstsemester nicht regelmäßig ausführlich vor ihnen gewarnt? Gibt es nicht genug Grund zur Vorsicht?

Studentenverbände haben Tradition. Das sieht jeder, spätestens, wenn sie bei bestimmten Gelegenheiten öffentlich auftreten: Altertümliche Kleidung, Fahnen, Säbel, alles, was eben dazugehört. Schnell drängt sich das sichere Urteil auf: "Die sind alle gleich - also alle in einen Topf." Doch Achtung: Wer auf eigene Faust versucht, die sehr unterschiedlichen Verbände auseinander zu halten, erleidet leicht Schiffbruch: Groß ist das Angebot, unübersichtlich die feinen, aber entscheidenden Unterschiede.

Auf diese Unterschiede zu schauen, ist wichtig: Die Verbände selbst tun es, die Mitglieder tun es. Sicher also auch jemand, der mehr über einen bestimmten Verband erfahren will.

"Die Unitas ist der älteste katholische Studenten- und Akademikerverband Deutschlands" - was steckt dahinter, welche Geschichte, grundlegende Prinzipien und Besonderheiten spielen eine Rolle?

Rund 5.000 ehemalige Aktive, die sogen. "Alten Herren", haben sich in 78 Altherren- (AHV) und Hohedamenvereinen (HDV) und 137 Ortszirkeln (AHZ und HDZ) zusammengeschlossen.